Die Gefahren von chronischem Alkoholkonsum sind hinlänglich bekannt: Schädigungen der Organe (an erster Stelle die Leber), Suchtpotential und Krebserkrankungen. Doch es gibt noch weitere überzeugende Gründe, den Genuss alkoholischer Getränke einzuschränken. Prof. Dr. Michael Hamm, Ernährungswissenschaftler und Ratgeberautor aus Hamburg, erklärt: „Alkohol ist fast doppelt so kalorienreich (7 kcal/g) wie Kohlenhydrate (4 kcal/g) und wird ähnlich wie Fett im Körper verwertet. Wenn Alkohol abgebaut werden muss, wird der Fettabbau im Körper zurückgestellt.“
Vor Crash-Diäten warnt M.O.B.I.L.I.S. eine Initiative des Universitätsklinikums Freiburg, Abteilung Rehabilitative und Präventive Sportmedizin und der Deutschen Sporthochschule Köln, Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin. Solche Crash-Diäten haben ab Aschermittwoch wieder Hochkonjunktur! Doch der Versuch, während der Fastenzeit schnell noch ein paar Pfunde vor den ersten warmen Frühlingstagen loszuwerden, kann fatale Folgen haben.
Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Malu Dreyer ruft die rheinland-pfälzischen Bürgerinnen und Bürger auf, sich gegen die Neue Grippe (Schweinegrippe) impfen zu lassen. „Die ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) hat ihre Impfempfehlung erweitert. In Abhängigkeit von der Verfügbarkeit des Impfstoffes wird nun stufenweise allen Indikationsgruppen die Impfung empfohlen“, sagte die Ministerin am Montag in Mainz.
Große Verunsicherung herrscht derzeit bei den Menschen, ob sie sie gegen die so genannte "Schweinegrippe" impfen lassen sollen oder besser nicht. Im Internet kursieren die seltsamsten Verschwörungstheorien, gleichzeitig werden auch bei uns immer mehr Fälle dieser Form der Influenza registriert - es ist eine Epedemie. Nur bei noch nicht Erkrankten kann Impfen sowieso helfen - bei denjenigen, die schon akute Symptome haben, kommt sie zu spät.
Zum Start der landesweiten Schweinegrippe-Impfung für alle in der kommenden Woche versorgen rund 160 Apotheken in Rheinland-Pfalz die Impfärzte mit dem Serum. Diese Apotheken seien gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium ausgewählt worden, teilte die Landesapothekerkammer am Dienstag in Mainz mit.
"Sodbrennen und ungewollter Rückfluss von Mageninhalt (Reflux) sind in der westlichen Wohlstandsgesellschaft häufige Beschwerden", so Prof. Dr. Thomas Rabenstein, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie am Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer. Je nach Definition leiden zwischen 20 und 30 Prozent der Bevölkerung darunter. Dabei sind die Beschwerden im Einzelfall so gravierend, dass eine ausgeprägte Reduktion der Lebensqualität beklagt wird.
Gesundheitsministerin Malu Dreyer hat alle Bürger zur Grippeimpfung aufgerufen. "Die Influenza ist keine harmlose Erkältung und kann besonders für ältere, chronisch kranke oder immungeschwächte Menschen zu einer ernsten Gefahr werden", sagte Dreyer am Mittwoch.
Die Mehrheit der Hessen, Rheinland-Pfälzer und Saarländer will sich im Herbst nicht gegen die sogenannte Schweinegrippe impfen lassen. Das zeigt eine aktuelle DAK-Studie, die in der vergangenen Woche vom Forsa-Institut durchgeführt wurde. In der repräsentativen Umfrage sagten nur 13 Prozent der Befragten, dass sie sich "ganz sicher“ impfen lassen wollen. Dagegen gaben 61 Prozent an, dass sie die Vorbeugung "auf keinen Fall“ (29 Prozent) oder "wahrscheinlich nicht (32 Prozent) in Anspruch nehmen werden.
Husten, Gliederschmerzen, hohes Fieber: Grippe-Kranke fühlen sich hundeelend. Um die Symptome zu lindern, greifen viele zur Hausapotheke - und möglicherweise zu Antibiotika. Doch Vorsicht: Das Landesuntersuchungsamt (LUA) rät davon ab, Antibiotika ohne ärztlichen Rat einzunehmen. Die "echte" Grippe (Influenza) und andere akute Atemwegserkrankungen werden durch Viren verursacht - und gegen die sind Antibiotika wirkungslos. Der wirksamste Schutz vor einer Grippe ist die Impfung. Foto: Bei einer echten Influenza sind Antibiotika wirkungslos.
Unblutige Maßnahmen und Hightech-Operationen gegen Arthrose waren Themen eines "Knieabends" im Barbarossa-Saal des Domhof-Hotels. Über 150 Interessierte kamen. Der Platz wurde knapp, als Dr. Helmut Ofer aus Dudenhofen das Startzeichen gab "Die Hütte ist voll, wir fangen an". Zusammen mit dem Kaiserslauterer Unfallchirurgen und Sportmediziner Dr. Wolfgang Franz referierten die beiden über Schmerzart, Ursache, Selbsthilfe und "Wundermittel" bei Kniebeschwerden. Moderator war der Fachjournalist Robert Schäfer. Foto: Dr. Helmut Ofer erkannte im vollbesetzten Saal so manches Patienten-Knie - der Knie-Abend war ein voller Efolg.
"Mit seiner Bauchwand beschäftigt sich ein gesunder Mensch nicht, die vielfältigen Aufgaben dieses Körperabschnitts werden fast immer unbemerkt vom „Besitzer" wahrgenommen", so Privatdozent Dr. med. Dirk Jentschura, ärztlicher Direktor des Speyerer Diakonissen-Stiftungskrankenhauses. Beschwerden entstehen - außer als Muskelschmerzen nach intensivem Training – wenn in der Bauchwand Lücken entstehen. Dabei ist die Bauchwand deutlich mehr als nur die Vorderfläche des Körpers zwischen Brustkorb und Becken. Streng genommen zählen zur Wandung der Bauchhöhle neben der vorderen Bauchdecke auch das Zwerchfell und der Beckenboden. Foto: Großer Narbenbruch nach offener Bauchbehandlung nach schwerem Verkehrsunfall vor einer Operation.
Dr. Andreas Kuhfus ist Facharzt für Innere Medizin und arbeitet als Oberarzt am Diakonissen-Stiftungskrankenhause Speyer. Dort ist er immer wieder mit durch Zeckenbisse übertragenen Krankheiten konfrontiert. Er hat sich mit der Problematik auseinandergesetzt und gibt den aktuell-lesern wichtige Informationen und Verhaltenstipps im Zusammenhang mit den blutsaugenden Spinnentieren: "Zecken (Ixodes ricinus) sind 1-2 mm große Parasiten, die zu den Spinnentieren gehören.