"Die Stadt Schwetzingen hat das Ergebnis des Votums der Fachkommission ICOMOS mit Bedauern zur Kenntnis genommen. Oberbürgermeister Dr. René Pöltl: "Es ist natürlich sehr bedauerlich, dass die Fachkommission ICOMOS in Bezug auf die Schwetzinger Sommerresidenz der UNESCO-Kommission keine positive Empfehlung für die Entscheidung Ende Juni in Sevilla gegeben hat. Das Verfahren ist damit aber noch nicht beendet.
Wir werden uns zusammen mit den Fachleuten des Bereichs Denkmalschutz die einzelnen Gründe für das Votum gründlich ansehen und eine grundlegende Analyse vornehmen müssen. Erst dann werden wir wissen, wir wir uns gegenüber der UNESCO positionieren werden. Es besteht aber nach wie vor kein Zweifel, dass die Schwetzinger Sommerresidenz mit dem Ensemble aus Schloss, Garten und Stadt ein herausragendes Kulturgut ist und wir sind nach wie vor überzeugt, dass dieses Kulturgut eines Weltkulturerbes würdig ist." Das Land Baden-Württemberg und die Stadt Schwetzingen werden nunmehr die Gründe für das Votum von ICOMOS gründlich analysieren und dann die weiteren Schritte abstimmen." (spa)
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