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Traditionsunternehmen verlässt Speyer: Kurfalz-Sekt schließt am 1. Oktober Pforten in Domstadt - 12 Mitarbeiter betroffen - Rückzug auf Raten

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Kategorie: GESCHÄFTSWELT
Veröffentlicht am: 20. August 2009 10:34 - 1217 Hits

  Speyer verliert ein weiteres Traditionsunternehmen. Zum 1. Oktober schließt die Kurpfalz-Sektkellerei in Speyer endgültig ihre Pforten. Es war ein Rückzug aus der Domstadt in Raten. Kurpfalz-Sekt ist Teil der Henkell & Co. Sektkellerei KG, Wiesbaden, wohin auch laut Pressesprecher Jan Rock die restlichen Speyerer Aktivitäten verlagert werden sollen. Die Marke Kurpfalz Sekt wird aber erhalten bleiben.

 Zum Konzern gehören unter anderem auch die Marken Söhnlein, Deinhard und Fürst von Metternich. Der auch international tätige Konzern übernahm 1995 die Aktienmehrheit an der Kurpfalz Sektkellerei AG in Speyer.
 Das Traditionsunternehmen, das Jahrzehntelang in der Oberen Langgasse seine prickelnden Getränke herstellte, zog in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts in eine neue Produktionsstätte in der Brunckstraße. Bereits 2004 wurden Sekt-Produktion und Logistik von Speyer ins Stammhaus nach Wiesbaden verlegt. Anfang 2005 zog die in Speyer verbliebene Verwaltung in das ehemalige Pressehaus in der Schustergasse.
 Dort arbeiten derzeit noch zwölf beschäftigte, denen die Übernahme nach Wiesbaden angeboten worden sei, so der Pressesprecher: "Einige werden das sicherlich machen, ein Teil wahrscheinlich nicht."
 Der bisherige Geschäftsführer Gunther Butz ist einer derjenigen, die das Unternehmen verlassen werden: "Ich werde mich anderweitig orientieren", sagte er im Gespräch mit speyer-aktuell. (ks/Foto: sim)


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