FREIZEIT

WEBLINKS

KONTAKT

FORUM

IMPRESSUM

FOTOSERVICE

LOGIN

SUCHE

Downloads

Freitag, 30.07.2010 14:10

 • Anzeige

 


MODE - LIFESTYLE 

ADVENT UND WEIHNACHTEN 2009 

FASNACHT 2009/10 

GESUNDHEITSTIPPS 

SCHULE - UNI - BERUF 

WELLNESS 

WEINSTRASSE 

HOCKENHEIM 

SCHWETZINGEN 

AUS DEN LANDKREISEN 

RHEIN-NECKAR-DREIECK 

PFALZ 

RHEINLAND-PFALZ 

KULTUR REGIONAL 

KULTUR ÜBERREGIONAL 

SPOT 

THEMEN DES LEBENS 

NATUR UND UMWELT 

GESCHÄFTSWELT 

MENSCHEN 



BUNDESPOLITIK 

WIRTSCHAFT 

BÖRSENKURSE 

AUTO & KFZ 

BAUEN & WOHNEN 

FAMILIE & GESELLSCHAFT 

REISE UND URLAUB 

FORSCHUNG 

ESSEN & TRINKEN 

MULTIMEDIA 

KALENDERBLATT 

PROMIS - MUSIK & FILM 

BUCHTIPPS 

UMWELTTIPPS 

SPIELE 

WERBESCHALTUNG 

MEDIADATEN 

KONTAKT 



PRIVATANZEIGEN AUFGEBEN 

GEWERBLICHE ANZEIGENAUFGABE 

KFZ & ZUBEHÖR 

ELEKTRONIK & SPIELE 

IMMOBILIENANZEIGEN 

KLEIN & PREISWERT 

KONTAKT & FLIRT 

REISE UND URLAUB 

STELLENBÖRSE 




Bestandserhebung im "Pfälzer Wattenmeer": Wasservogelzähler suchen Helfer - Feldornithologen im EU-Vogelschutzgebiet am Berghäuser Altrhein

Sie sind hier: regional aktuell > NATUR UND UMWELT > Bestandserhebung im "Pfälzer ...
 

  Druckansicht Druckansicht   PDF-Version PDF-Version   Weiterempfehlen Weiterempfehlen
Kategorie: NATUR UND UMWELT
Veröffentlicht am: 29. September 2009 16:19 - 375 Hits

   Am Sonntag, 18. Oktober, sind wieder unter Leitung von Bernhard Glaß Feldornithologen im EU-Vogelschutzgebiet am Berghäuser Altrhein unterwegs, um im Rahmen der internationalen Wasservogelzählung Bestandserhebungen durchzuführen. Der Altrhein gehört zu einem in Deutschland aus hunderten von Beobachtungsstellen bestehenden Zählnetz, an dem jeweils in der Monatsmitte von September bis April alle Wasservögel erfasst werden.
 
 In Rheinland-Pfalz wird die internationale Wasservogelzählung von der Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie Rheinland-Pfalz (GNOR) koordiniert. Der seenartige Abschnitt des Berghäuser Altrheins ist avifaunistisch besonders bedeutsam. Hier befindet sich eines der wichtigsten Rast- und Überwinterungsgebiete für Wasservögel in Rheinland-Pfalz. Leider ging im nördlichen Altrheinbogen mit der Ausbaggerung des sogenannte „Pfälzer Wattenmeeres“ Anfang der 1990 Jahre einer der wichtigsten Rastplätze für Watvögel im Land verloren. In diesem Bereich befand sich die ehemals größte zusammenhängende Schlickfläche zwischen französischer Grenze und Mainz.
 Besonders im Winter sowie während des Frühjahrs- und Herbstzuges suchen zahlreiche Wasservogelarten den Berghäuser Altrhein als Rast- und Ruheplatz auf. Dann bevölkern zeitweilig viele hundert Vögel die Wasserfläche. Zu den am häufigsten festgestellten Wasservogelarten gehören Haubentaucher, Zwergtaucher, Graureiher, Höckerschwan, Schnatterente, Stockente, Tafelente, Reiherente, Schellente, Blesshuhn, Graugans, Kanadagans und Lachmöwe. Heute nur noch selten und in geringen Stückzahlen zu beobachten, sind z. B. die Watvogelarten (Limikolen) Fluss- und Sandregenpfeifer, Bruchwasserläufer, Alpenstrandläufer, Grün- und Rotschenkel, Dunkler Wasserläufer und Bekassine. Die Verarmung der Avifauna des Rheinauengebietes hat insbesondere bei der zuvor genannten Vogelgruppe ein besorgniserregendes Ausmaß angenommen. Ursache für die ungünstige Bestandsentwicklung ist zu einem erheblichen Teil die extreme künstliche Umgestaltung der Aue infolge übermäßiger menschlicher Nutzungsansprüche. Von den 480 ha Überflutungsaue zwischen Rheinhäuser Fähre und Eisbruchlache entfallen ca. 125 ha auf Baggerseen, die wegen ihrer Größe, Tiefe und Uferbeschaffenheit als naturentfremdet bezeichnet werden müssen. Die überwiegend steil abfallenden Ufer und der Gewässerboden sind weitgehend vegetationsfrei. Wo die Gewässer zu tief sind, können viele Wasservogelarten keine Nahrung mehr finden. Gewässer und Feuchtgebiete gehören weltweit zu den besonders gefährdeten Lebensräumen. Viele Arten der Wasservögel werden zudem immer noch bejagd, obwohl sie zu den am stärksten bedrohten Vogelgruppen zählen.
 Die internationale Wasservogelzählung möchte u. a. folgende Fragen klären: Wie viele Wasservögel ziehen
 durch Deutschland, rasten und überwintern hier? Wie entwickeln sich die Rastbestände? Welche Gewässer sind als Rastgebiete von internationaler Bedeutung? Wer mithelfen möchte diese und weitere Fragen zu be-antworten, möge sich am 18. Oktober um 8.00 Uhr an der Rheinhäuser Fähre einfinden. Wer keine oder geringe feldornithologische Vorkenntnisse besitzt, kann sich von den Aktiven zum Vogelzähler ausbilden lassen. Herzlich willkommen sind auch „Zaungäste“, die nur einmal oder gelegentlich an den Beobachtu-gen teilnehmen möchten. Der Weg führt entlang des Altrheins von der Rheinhäuser Fähre bis zum „Kuge-fang“, vorbei an dem „Kleinen Urwald“ auf Insel Horn, der voraussichtlich nächstes Jahr dem Flugplatzausbau geopfert wird. Eine gute Gelegenheit, den naturschutzfachlich wertvollsten Auwaldbestand zwischen Gemersheim und Speyer noch einmal in Augenschein zu nehmen, bevor man ihn zerstört. (wh/Foto: wh)
 
 Wasservogelzähltermine:
 18.10.2009
 15.11.2009
 13.12.2009
 17.01.2010
 14.02.2010
 14.03.2010
 18.04.2010
 Leichter zu merken: Zähltag ist normalerweise der Sonntag, der dem 15. des Monats am nächsten liegt.


keine Bewertung bisher

 Bewertungen sind nur für Registrierte User erlaubt
Hier Anmelden
 

story_comment.gif Ihre Meinung zum Thema

Alle hier veröffentlichten Kommentare stehen uneingeschränkt im alleinigen Verantwortungsbereich des jeweiligen Autors.
0 Kommentar(e)

Keine Kommentare vorhanden

Kommentare sind nur für Registrierte Mitglieder erlaubt
» LogIn oder » Anmelden

Weitere Artikel

 • Anzeige

 


 • Anzeige

 










  SPEYER-AKTUELL
Design|Realisation by Artscan 2006