"Winter in Schwetzingen" heißt es in wenigen Wochen wieder: Dann eröffnet unser Barockfest im Rokokotheater des Schwetzinger Schlosses mit der Premiere von Giuseppe Porsiles SPARTAKUS. Michael Form und das in historischer Aufführungspraxis geschulte Philharmonische Orchester leisten mit dem Heidelberger Opernensemble und einer Reihe ausgezeichneter Solisten erneut Pionierarbeit und erobern ein Meisterwerk für die Opernbühne zurück.
In diesem Jahr stellen wir – nach den drei Vivaldi-Opern Motezuma und Die Olympiade und Tito Manlio – eine neapolitanische Oper vor: Porsiles Werk über den legendären Anführer des römischen Sklavenaufstands ist zum Karneval 1726 für den kaiserlichen Hof in Wien entstanden und wird seitdem zum ersten Mal wieder aufgeführt!
Regisseur Michael von zur Mühlen gab sein Heidelberger Debüt mit Puccinis BOHÈME und inszenierte zuletzt Wagners FLIEGENDEN HOLLÄNDER am Leipziger Opernhaus. Die Ausstattung schuf Ben Baur, der zuletzt mit seinem Bühnenbild zu Hans Werner Henzes PHAEDRA auf sich aufmerksam machte.
Premiere ist am Sonntag, den 6.12. um 18.00 Uhr im Schwetzinger Rokokotheater.
Prof. Dr. Silke Leopold hält um 17.00 Uhr den Festvortrag zum Thema Die letzten Tage des Spartakus – und wird dabei die Frage aufwerfen, warum das Werk Porsiles trotz des Erfolges in Wien vergessen wurde. (spa)
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