Die Weinschmitts düsen gerade mit einem Motorrad durch Kambodscha. „Ein tolles Erlebnis“, mailen Elke und Louis. Sie wünschen den Daheimgebliebenen, ihren treuen speyer-aktuell-Lesern und besonders ihren Helfern im Hintergrund ein stressfreies Weihnachten und eine besinnliche Zeit im Familien und Freundeskreis. Und dass sich alle Wünsche und Hoffnungen auch im neuen Jahr erfüllen.
Bilder: Elke und Louis während ihrer 14-tägigen Wanderung auf dem Anapurna-Trail, der angeblich schönsten Trekkingstrecke der Erde.
Ihre Homepage in deutsch und englisch unter www.weinschmitt.de werde aus aller Welt unerwartet stark besucht. Interessenten aus 24 Ländern klicken die Seiten regelmäßig an. Besonders freuen sie sich über die lieben und netten Einträge in ihrem Gästebuch.
Im Rückblick war das Jahr 2009 für Elke und Louis ein starkes Jahr. Vielleicht war es die Reise durch das extreme Indien gewesen, das uns nicht nur mental, sondern auch kräftemäßig bis an unsere Grenzen gebracht hat, schreibt Louis. Ein Gottesgeschenk, das wir bis hierher gekommen sind. Vergessen wollen wir auch nicht unsere Schutzengel, die uns in vielen schwierigen Situationen beistanden. Ich denke dabei gerade an Elkes Unfälle, die allesamt gut abgelaufen und gut verheilt sind. Die letzte Aktion hätte allerdings ins Auge gehen können. Bei einer Wanderung durch einen kleinen Dschungel ist Elke auf eine dicke giftgrüne fast zwei Meter lange Schlange getreten, die natürlich sofort um sich biss. Nur durch den schnellen Reflex und einem riesigen Satz nach vorne, verfehlte die Schlange Elke um Haaresbreite. So etwas nennt man Glück. Solchen Situationen macht uns bewusst, wie wichtig es ist, das Leben intensiv zu genießen.
Eine weitere Stärke sind unsere Familien, Freunde und Leser, die uns bei unserer abenteuerlichen Reise helfen, unterstützen und begleiten. Ich glaube das gilt für alle Lebensbereiche, hat man eine starke Gemeinschaft hinter sich, kann man große Dinge tun.
Elke ist unter Palmen in der Hängematte eingeschlafen, vor mir der blaue Ozean und ich höre dem Rauschen der Wellen zu.
Eine Fischverkäuferin bereitet mir gerade auf einem kleinen tragbaren Grill frische Babycalamares zu. Von weitem sehe ich eine Obstverkäuferin mit frischen zuckersüßen Mangos auf mich zukommen.
Die Temperaturen schwanken zwischen 32-36 Grad im Schatten bei leichter Meeresbriese und jetzt frage ich Euch, wie soll man da in Weihnachtsstimmung kommen? Dennoch will uns ein echter pfälzischer Weinnachtsmann zu Heiligabend Blutwurst, Leberwurst und Schwartemagen, sowie einen Keil geräucherten Schinken mitbringen – darüber später.
Eine Ewigkeit ist es her, seit der Landung im Februar auf dem indischen Subkontinent. Die schneeweißen Sandstrände von Goa, an denen wir unsere Weiterreise fast vergessen hätten. Mombay-Bombay, Reichtum und Armut pur. Rajasthan die Königsstädte wie aus einem Märchen von Tausend und einer Nacht. Amritsar mit seinem Goldenen-Tempel. Die Bergregionen, Kashmir und Ladakh. Unserer Höhenrekord mit dem Fahrrad auf den Kardung-La 5616 Meter, der Welt höchst befahrbarer Pass, die Pilger von Rishikesh am heiligen Ganges. Mit dem Fahrrad durch das atemberaubend schöne Nepal, mit seiner Achttausendern, Unsere 14 tägige Wanderung auf dem Anapurna-Trail (Bild), einer der schönsten der Erde. Unsere erste nepalesisch/deutsche Skype Party mit bewegenden Momenten. Besuch aus der Pfalz auf der thailändischen Insel Koh Chang.
Und nun mit dem Motorrad durch das aufstrebende Kambodscha, worüber wir in unserem geplanten Buch berichten wollen. Der Arbeitstitel steht schon fest: „Weinschmitts kulinarische Weltreise“.
Für das neue Jahr stellen wir uns in Nepal, im Castle-Resort der neuen Herausforderung Das Führen eines traumhaft schönen Restaurants mitsamt der Mitarbeiter. Das wird sicher eine spannende Aufgabe. Wir freuen uns auf alle, die uns in Nepal besuchen kommen.
„So etwas gab es bei unseren bisherigen Reisen noch nicht“, schwärmt Louis.
Siehe auch: www.speyer-aktuell.de >Menschen. (els/Fotos: Privat)
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