Kranzniederlegung für Hartz-IV Opfer
Aus gegebenen Anlass möchte der Sozialticker auf eine private Aktion hinweisen, die im Zusammenhang mit dem Hungertod des erwerbslosen Andre K. - beispiellos sich der Würde des Verstorbenen annimmt. Zur Erinnerung - nach dem alle ALG II Leistungen (Hartz IV) eingestellt wurden, starb Andre K. vor den Augen seiner Mutter den qualvollsten Tod, den man sich in Deutschland eigentlich nicht mehr vorstellen konnte - er verhungerte.
Geboren 09.03.1987 - verhungert am 11.04.2007
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Sozialticker
Es ist schier unerträglich dieses Grab zu sehen.
Scheinbar halten es weder Caritas, noch Tafel oder die Stadt Speyer und im geringsten diese unsägliche GmbH GFA-Speyer, nicht für notwendig einen Kranz zu dem Jungen zu bringen.
"Ich kann gar nicht so viel Fressen, wie ich Kotzen möchte"!!
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"Die Besseren sind meist ein bisschen schlechter"
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Eine Schande für ganz Deutschland und der Hauptsache für die Stadt Speyer.
Das Grab des Jungen ist noch nicht einmal gepflegt von der GFA oder der Stadtverwaltung.
Kein Kranz oder Gesteck von der Caritas oder der Tafel.
Der Junge, wird weiter beleidigt und abgelehnt, auch noch im Tode.
Man hat ihm schon die Teilhabe am Leben vorenthalten durch diese unsäglichen Fehler der Behörden.
Die Diskriminierung und Stigmatisierung geht weiter.
Der Herr Bürgermeister Brohm hat der Mutter ja versprochen, dass er ihr "jetzt" hilft.
Die Hilfe der Stadtverwaltung lässt sich am Grab des Jungen nur erahnen.
Und in dieser Stadt wohne ich nun fast schon 30. Jahre.
Ich schäme mich.
André du wirst nie vergessen sein.
"Etwas wird nicht dadurch richtig, dass ich es verstehe."
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"Die Besseren sind meist ein bisschen schlechter"
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